Pfaffenhofen, wie es früher war

Winterszene aus Pfaffenhofen (um 1940)

Aus dem Stadtarchiv

Winterszene aus Pfaffenhofen (um 1940)

Aktionen der Innenstadtgeschäfte

Fa-la-la-mingo! Auch ohne Christkindlmarkt müssen wir heute nicht auf unseren Glühwein verzichten

Fa-la-la-mingo! Auch ohne Christkindlmarkt müssen wir heute nicht auf unseren Glühwein verzichten

Im Café Flamingo gibt’s heute eine Tasse hausgemachten weißen Glühwein für 2 € und dazu leckere selbstgemachte Plätzchen. Auch sonst kann man freitags – sonntags im Café Flamingo in der Spitalstraße, in gemütlicher Wohnzimmeratmosphäre hausgemachte Kuchen und verschiedene Frühstückskreationen genießen. Katja lädt alle dazu ein, sich wie zu Hause zu fühlen.
Hört sich gut an, oder? Also runter von deiner Couch, heute ist ein guter Tag sich mit Freunden zu treffen

Rezepte

Weißer Glühwein

von 1197, der Bar, die bald aufmacht...

Weißer Glühwein

Zutaten:
750 ml Weißwein
300 ml Apfelsaft
1 Stange Zimt
3 EL Vanillezucker
1 Kardamomkapsel
1 Sternanis

Weißwein und Apfelsaft in einem Topf erwärmen.
Zimtstange, Vanillezucker und Gewürze einrühren und ca. 30 Minuten auf kleiner Hitze ziehen lassen. Achte darauf, dass der Wein nicht kocht! Wenn Du gerne Orangen oder Zitronen magst, kannst du auch diese Zitrusfrüchte in Scheiben schneiden und dazugeben. Das verleiht dem Glühwein noch ein bisschen Frische und schmeckt lecker fruchtig. Auch gut: Ein Schuss Amaretto dazu.

Weihnachtsgeschichten vorgelesen

Herr Winter macht Urlaub

Wintergedichte

Der unverständige Hirt

von Georg Britting

Der unverständige Hirt

Diese Krippe der Berufsfachschule für Holzschnitzerei und Schreinerei Berchtesgaden ist der in ehemalige Raiffeisenbank (Hauptplatz 12) zu sehen

Der Hirte, krausgelockt und dick,
Der am Feuer sich das Lammstück briet,
Sahs mit einem Blick voll Glück,
Wie ihm die Kruste glänzend braun geriet.

Viele Feuer waren in der Runde,
Warfen rotes Flackern auf die Erde,
Und es bellten treu die Schäferhunde,
Wenn sich jemand näherte der Herde.

Der beim Mahle saß, der dicke Hirt,
Unruhig werden sah er die Gefährten,
Sah sie wie schwankend aufstehn und verwirrt,
Und er sah, wie sich die Feuer leerten.

Männer sah er gehen da und dort,
Alle strebten sie zum gleichen Ort.
Wer vorbeikam, winkte mit der Hand,
Sagte etwas, was er nicht verstand,
Ehe er im Dunkeln wieder schwand.
Nur er blieb beim Mahl am Feuerschein,
Alle andern Feuer brannten still für sich allein.

Da stand er auch auf und ging ihnen nach,
Und aß im Gehen noch die letzten Bissen.
Wollte wissen, was die da wohl trieben,
Warum vor einem Stalle stehenblieben,
Ihre runden Schäferhüte schwenkten,
Die Hirtenstäbe in die Erde senkten,
An die Stäbe vorgeneigt sich lehnten,
Und die Hälse vor Verlangen dehnten?

Und da sah er auch das Sternbild überm Dach,
Und der Balken nackte Rippen,
Und das Kind im goldnen Haar.

Und wenn er auch nicht wußte, wer das war,
So schämte er sich, das zu zeigen.
Und vom Himmel hörte ers jetzt geigen,
Sah die Engel niedersteigen
Flügelgroß vor blauem Grund,
Hörte sie viel Gnädiges sagen,
Und er wagte nichts zu fragen,
Leckte sich die fetten Lippen,
Staunte nur mit offnem Mund.

Und die Hirten fielen auf die Knie,
Schwenkten ihre Hüt wie nie,
Er allein nur stand und schwenkte
Traurig seinen Hut wie sie